1921 ist das Gründungsjahr der Gemeinde Düren (früher Neuapostolische Gemeinde). Die zunächst 18 Mitglieder der Gemeinde feierten ab November 1921 Gottesdienst in den Familien. Ab Frühjahr 1922 versammelte sich die Gemeinde in dem angemieteten Raum eines ehemaligen Fabrikgebäudes in der Oberstrasse, schräg gegenüber der katholischen Pfarrkirche St. Anna. Am 25. Juli 1922 wurde Evangelist Karl Haug zum ersten Vorsteher der Gemeinde berufen.

1940 erwarb die Gemeinde ein erstes eigenes Anwesen in der Kreuzstrasse. Am 16. November 1944 wurde die Kirche durch Bombenangriffe zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte nach Ende des Krieges im Jahr 1945. Durch innerkirchliche Lehrunterschiede wurden die Apostel Dehmel, Dunkmann und Kuhlen im Jahr 1955 aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. So entstand 1955 die Apostolische Gemeinschaft. Die Mehrzahl der Dürener Gemeindemitglieder folgten diesen Aposteln. Neue Kirchenräume wurden im damaligen Haus der Stadt an der Neuen Jülicher Strasse Ecke Bretzelnweg angemietet.

In den Jahren 1923 und 1924 wuchs die Gemeinde beständig und entwickelte ein vielfältiges Gemeindeleben. U.a. wurde ein Chor gegründet, und es wurden Kindergottesdienste und Jugendstunden durchgeführt. Am 1. Dezember hatte die Gemeinde 164 Mitglieder. Aufgrund der ständig steigenden Mitgliederzahl zog die Gemeinde im Jahr 1925 in eine auf dem Barackenweg (heute: Nörvenicher Strasse) gelegene Holzbaracke, das sog. "Pockenhaus".

1960 begannen die Mitglieder der Gemeinde mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück für einen Kirchenbau. Zu Beginn des Jahres 1962 wurde das Grundstück an der Bücklersstrasse erworben. Baubeginn war am 1. März 1962; Richtfest wurde am 2. November 1962 gefeiert. Die Kirchweihe erfolgte am 30. Juni 1963. 1980 wurde die Kirche erweitert. Es entstand ein Anbau mit Gemeinschaftsräumen, Küche und einem überdachten Grillplatz. 1983 wurde der 1963 erbaute Teil der Kirche umfassend renoviert.

Vorsteher der Gemeinde Düren:

Karl Haug 1922-1924
Ludwig Hennrich 1924-1934
Peter Dorsel 1934-1950
Hubert Geuer 1950-1965
Paul Breuer 1965-1991
Harald Stahlschmidt 1991-1994
Jürgen Schallenberg 1994-2006